Am Morgen des 20. Augusts trafen sich neunzehn unerschrockene Kameraden, um sich auf die lange Reise nach Irrsdorf zu begeben.

Als der Reiseproviant für die drei MTW´s zusammengestellt war, ging es auf die Bahn,. Nach ca. acht Stunden Fahrtzeit, einigen Raucherpausen und unzähligen Sendersuchen im Brühwürfel erreichten wir unser Ziel, die Zeugstätte in Irrsdorf.

Dort wurden wir von den Kameraden wie immer herzlich empfangen. Zur Begrüßung gab es erst einmal Kaltgetränke und was hausgemachtes Durchsichtiges.

Unsere Unterkunft war, wie schon bei unseren letzten Besuchen, der Kirchwirt, besser bekannt als Schinnwald.

Beim Beziehen der Zimmer trauten wir unseren Augen nicht, waren die Zimmer im Schinnwald bei unseren letzten Besuchen doch recht rustikal eingerichtet. Durch die Renovierung wurden die Zimmer zu einer drei Sterne Unterkunft, es hatte sogar jedes Zimmer eine eigene Dusche. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur Zeugstätte um mit den Kameraden aus Österreich einen lustigen Abend zu verbringen. Beim Fußball gucken im Unterrichtsraum viel uns sofort die Herberhausen-Ecke auf, dort waren all unsere Gastgeschenke der letzten Jahre aufgehängt bzw. aufgestellt!

 Samstag machten wir uns in zwei Gruppen auf den Weg, der Pärchenwagen fuhr nach Berchtesgaden zum Shopping! Die andere Gruppe fuhr direkt zum Jenner. Mit der Seilbahn ging es zum Gipfel. Die maximale Traglast der Gondeln betrug 160 Kg, es ist durchaus fraglich ob die Besatzung Rossi & Alex da nicht eine Winzigkeit drüber war. An der Talstation trafen sich die zwei Gruppen wieder. Die Pärchen fuhren jetzt zum Jenner hoch, die anderen fuhren nach dem Mittagessen zum Kehlsteinhaus.

Wieder zurück in Irrsdorf machten sich alle frisch für den Abend.

Ein buntes Programm erwartete uns. Gerhard versuchte sein Glück beim Bullriding. Als er abgeworfen wurde und eine gefühlte halbe Stunde nicht aufgestanden ist, begannen wir langsam uns Sorgen zu machen. Es war zum Glück nichts passiert. Thorte bekam von Zapfi eine beeindruckende Vorführung auf dem Quad. Das Quad fuhr erst nur auf den linken Rädern dann nur auf den Hinterrädern und dann komplett ohne Fahrer! Der hatte sich durch eine Hecke verabschiedet.

Sonntag frühstückten wir alle gemeinsam. Mittags musste uns der Pärchenwagen leider schon verlassen da sie am Montag arbeiten mussten.

 Die verbliebenen Kameraden nahmen an einer Olympiade teil. Hierbei gingen wir mit zwei Mannschaften an den Start. Die einzelnen Disziplinen z.B. Skilauf, Sägen usw. meisterten wir sehr unterschiedlich. Bei der Siegerehrung dann die Überraschung, die erste Gruppe belegte den zweiten Platz und bekam dafür einen Gutschein vom Schinnwald. Wir verbrachten den ganzen Tag bei unseren österreichischen Freunden. Als am Abend dann alle Buden geschlossen wurden, entpuppte sich Alex einmal mehr als der Ziehsohn des Wirts vom Schinnwald. Alex stellte sich kurzer Hand hinter die Theke und machte für uns den Wirt. Früher oder später waren dann auch alle im Bett.

Am Montag ging es dann nach dem Frühstück und der Verabschiedung wieder zurück nach Deutschland.

Fazit: Bei herrlichstem Wetter haben wir ein richtig schönes Wochenende bei unseren Freunden verbracht!

 Am Morgen des 20. Augusts trafen sich neunzehn unerschrockene Kameraden, um sich auf die lange Reise nach Irrsdorf zu begeben.