Die Stadt Göttingen als Dienstherrin der Feuerwehr möchte diesen Vorgaben mit einem rückwärtigen Anbau auf der Seite der Festwiese gerecht werden (wir sind kein Verein, der dies eigenständig entscheiden könnte). Im Zuge dieser Baumaßnahmen soll zusätzlich eine Fahrzeughalle errichtet werden, um den zukünftigen zusätzlichen Aufgaben (z.B.: Waldbrandbekämpfung, Katastrophenschutz) gerecht werden zu können. Diese soll bündig zu den anderen beiden Hallen entstehen.

Dafür müssen leider zwei Bäume auf der Festwiese entfernt werden. Diese Maßnahmen sind bereits von der Stadt Göttingen im Rahmen des Bauantragsverfahrens genehmigt worden. Nach Fertigstellung wird die Stadt Göttingen, oder wir selber, zwei Ersatzpflanzungen an geeigneter Stelle vornehmen.

Der Gesetzgeber schreibt weiter vor, dass eine Feuerwehrausfahrt nicht gleichzeitig die Feuerwehrzufahrt bei Einsätzen sein darf. Es existiert in diesem Fall ein erhöhtes Unfallrisiko. Bei uns ist das zurzeit leider so und muss in diesem Zuge geändert werden.

Die Planungen sehen einen befestigten und begrünten Parkstreifen am Rand der Lutter vor, der ausschließlich bei Einsätzen durch Feuerwehrkräfte genutzt werden darf. Es handelt sich nicht um einen offiziellen Parkplatz und steht für Dritte nicht zur Verfügung. Die Stadt Göttingen will die Fläche so befestigen das es zu keinen Einschränkungen für die Nutzung kommt. Damit kann die Festwiese durch alle Herberhäuser BürgerInnen auch in Zukunft weiter genutzt werden.

Am 14. März fand im Bürgerhaus eine Ortsratssitzung statt, in der umfänglich über diese Maßnahmen informiert wurde (siehe auch Onlineportal der Stadt Göttingen).

Sollten sie Fragen haben würden wir uns freuen, wenn sie auf uns zukommen, damit wir Ihnen die Situation genauer erklären und zeigen können.
Nur eine nachhaltige Feuerwehr wie in Herberhausen, mit Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie einer leistungsstarken, aktiven Gruppe ist für die Zukunft und unsere gemeinsame Sicherheit gut aufgestellt.

In der Hoffnung auf ihr Verständnis verbleibe ich mit kameradschaftlichem Gruß,

Thorsten Geisler

(Ortsbrandmeister)