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Brand Knochenmühle Trotz wechselnder Fahrzeuge und damit verbunden wechselnder technischer Ausstattung hat sich das Einsatzgeschehen für die Ortsfeuerwehr Herberhausen nicht grundlegend geändert. Ohne Altpapiersammlungen, Brandsicherheitswachen uns sonstige Veranstaltungen fallen im Durchschnitt fünf bis zehn Einsätze pro Jahr an wobei das Einsatzspektrum von Papiercontainern, Gartenlauben, einzelnen Zimmern bis zu Grossbränden im Bereich der Brandbekämpfungen und Hochwasser, Abstreuen von Ölspuren, Tierrettung sowie Beseitigung von Windbruch und Sturmschäden im Bereich der technischen Hilfeleistungen reicht. Besondere Einsätze für die Herberhäuser Feuerwehr die hier beispielhaft Erwähnung finden sollten sind der Großbrand des Sägewerks Kühne an der Knochenmühle zu dem die Feuerwehr Herberhausen in der Nacht auf Himmelfahrt 1993 alarmiert wurde. Schon bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus war der hell Erleuchtete Himmel über der  Knochenmühle zu sehen. Das Objekt brannte sehr großflächig im Bereich des Holzlagers. Dank stundenlangem, massiven Wassereinsatz über Drehleiter, Wasserwerfer, B- und C-Strahlrohren konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Ladengeschäft und die angrenzenden Wohnhäuser verhindert werden. Der Einsatz dauerte bis zum folgenden Sonntag, da immer wieder Flammen aus Holzstapeln aufloderten und Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten. Sämtliche Feuerwehren der Stadt Göttingen kamen hier nach und nach zum Einsatz wobei die Ortsfeuerwehr Herberhausen nahezu die gesamte Zeit an der Einsatzstelle war. Die Frauen der Aktiven waren über den vollen Zeitraum damit beschäftigt, alle im Einsatz befindlichen Kräfte mit Essen und Getränke zu versorgen, dies kann getrost als Geburtsstunde des Verpflegungstrupps in Herberhausen bezeichnet werden.

Weiterhin erwähnenswert ist eine Ölspur die an einen nasskalten, trüben Sonntagmorgen im November 1996 Aufgenommen werden musste. Ein Fahrzeug hatte über die Strassen des ganzen Dorfes sein Hydrauliköl verteilt und eine Menge Arbeit für die Helfer hinterlassen. Mitten im bestens „Abstreuen und Aufnehmen“erreichte ein weiterer Alarm die Ortsfeuerwehr, ein Zimmerbrand in der Albert-Schweitzer-Strasse ließ die Ölspur vergessen.  Eine im Haus befindliche Frau konnte schnell in Sicherheit gebracht werden doch bei der anschließenden Brandbekämpfung wurden die Anwesenden durch eine Durchzündung (Flasch-over) überrascht. Das Feuer war in einer als Abstellkammer missbrauchten Sauna durch versehentliches Einschalten des Ofens entstanden und bei Zufuhr von Sauerstoff so richtig in Fahrt geraten und der daraus resultierende Knall ist allen Beteiligten bis heute unvergessen. Auch der vorweihnachtliche Zimmerbrand 1999 in der Friedrich-von-Bodelschwingh-Strasse bei dem ein kleiner Hund sein Leben lassen musste sollte nicht unerwähnt bleiben.

 

Eine Auflistung aller Einsätze wäre an dieser Stelle zu langaber meistens ist auch in der lokalen Presse und im Internet aktuell darüber zu lesen.